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Sonstiges

UBI Soft wehrt sich weiter gegen EA-Übernahme

unknown

11. Januar 2005

Lesezeit: 1 Min.

UBI Soft wehrt sich weiter gegen EA-Übernahme

Wie vor einer Weile bereits berichtet, hat sich Electronic Arts ein Aktienpaket von knapp 20 % von UBI Soft aufgekauft. Bei UBI Soft befürchtet man nun eine feindliche Übernahme durch den Risenspielepublisher Electronic Arts und sucht nach möglichen Auswegen und Möglichkeiten, dies so gut wie es geht zu verhindern.

Die französische Zeitung La Tribune stellte so nun zwei mögliche Modelle vor, um UBI Soft vor der EA-Übernahme zu retten. So wäre ein Zusammenschluss mit dem französischen Spieleunternehmen Gameloft eine sehr gute und effektive, allerdings aber auch eine so schwer zu realisierende Lösung. Wahrscheinlicher gilt dagegen eine Allianz mit UBI Soft-Gründerfamile Guillemot und der staatlichen französischen Bank Caisse des dépôts et consignations, welche insgesamt knapp 32 % der UBI Soft-Anteile besitzen. Nach französischem Aktienrecht würde dies bereits ausreichen um somit eine vollständige Kontrolle von Außen verhindern zu können.

Desweiteren berichtet La Tribune das EA den Aktienankauf bereits seit mehr als einem Jahr geplant hatte. Was für eine große Bedeutung dieses Thema inzwischen in Frankreich erreicht hat, zeigt allein, dass der französische Indutrieminister Patrick Devedjian am letzten Freitag eine Reise absagte um sich mit UBI Softs Aufsichtsratsvorsitzenden Yves Guillemot zu treffen und diese missliche Lage zu besprechen.

Quelle: GAMEZONE

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