Sony entlässt 10.000 Mitarbeiter
Eigentlich ist heute Ostermontag und da sitzt man zusammen mit der Familie gemütlich am Esstisch und an so Sachen wie die Arbeit wird da nur selten gedacht. Dies dürfte sich jedoch für viele Sony-Mitarbeiter nun ändern. Denn der neue Chef, Kazuo Hirai, hat nun bekannt gegeben, dass bis Ende 2012 10.000 Stellen im Konzern gestrichen werden müssen. Die Hälfte davon betrifft wohl Chemie- und LCD-Tochterunternehmen. Wieviele Stellen außerhalb Japans gefährdet sind, ist zur Zeit unklar.
Kazuo Hirai ist seit dem 1. April neuer Chef von Sony und übernimmt somit die Rolle von Howard Stinger, in dessen Amtszeit der Konzern vier Jahre hintereinander negative Zahlen geschrieben hat. Vor allem die TV-Sparte entwickelte sich zu einem großen Verlustgeschäft. Kazuo Hirais Aufgabe ist es daher in erster Linie das geschäft profitabel zu machen und als Vater der PlayStation möchte er dies schaffen, indem er die einzelnen Geräte durch das Sony Entertainment Network vernetzt. Aber auch die Tochterunternehmen Sonys sollen enger zusammenarbeiten, was sich bislang als großes Problem herausgestellt hat. Nichtsdestotrotz müssen die 10.000 Mitarbeiter entlassen werden.