Kosten für Spieleentwicklung doch geringer als erwartet?
Nach Angaben von Spieleentwicklern und Publishern werden die Entwicklungskosten, sowie die Verkaufspreise für Next-Generation-Spiele aufgrund von immer aufwändigeren Produktionen immer mehr in die Höhe steigen.
Jon Burton, CEO des Entwicklerstudios Traveller\'s Tales, sieht das ganze aber nicht ganz so dramatisch und meint, dass sich die Kosten bei der Entwicklung von PS3-Titeln in Grenzen halten.
Die Lösung dafür sieht Burton in der Zusammenarbeit mit Filmstudios. Und da spricht er aus eigener Erfahrung, denn sein Team arbeitet momentan an der Videospielumsetzung des Disney-Films "The Cronicles Of Narnia".
"Imagine if Disney made another Narnia film in three years\' time and we made the PS3 version. We could just get the movie assets and plug them into the game - suddenly we can use the same model that they built for the movie", so Burton gegenüber Gamesradar. "EA are busy saying that developers would need 500 people to make a game and that it would be too expensive for everyone but them. But when you start tying in with movie studios that are making these assets anyway it becomes much more affordable. It makes real sense."
Seine Argumente machen Sinn, aber redet Burton nur von Filmumsetzungen. Und es kann nicht nur Spiele geben, die auf Filmen basieren.
Dennoch ist die Idee interessant, denn so könnten Spieleentwickler auf bereits für Filme vorgefertigte Modelle zurückgreifen, wodurch die Entwicklungszeiten und Kosten erheblich gesenkt werden könnten.
Quelle: 4Players.de