Die Schlacht um das Konkursverfahren gegen den österreichischen Publisher JoWooD Productions geht in die nächste Runde. Täglich kommen wieder neue Meldungen an die Öffentlichkeit.
So soll das australische Entwicklerstudio rund um Perception laut einem heutigen Bericht von Die Presse.at angeblich zwei Monate vor Kündigung des Entwicklungsvertrages über "StarGate SG-1: The Alliance" dem österreichischen Publisher einen Managementvertrag angeboten haben. Laut Rinner, dem Anwalt von JoWooD, hätten die Australier so aktienrechtliche Informationen fünf Tage vor ihrer offiziellen Veröffentlichung erfahren.
Da dieses Angebot seitens JoWooD allerdings strikt abgelehnt worden sei, wolle Perception den Kurs nun mit dem Konkursantrag versuchen richtig zu drücken, um JoWooD Productions zu möglichst preisgünstigen Konditionen übernehmen zu können. Des Wegen habe Rinner auch bereits an diesem Montag für JoWooD Strafanzeige wegen Insiderhandels und Betrugs gegen das Management von Perception erhoben. Die Fortsetzung wird mit Sicherheit folgen und wir werden Euch auch weiterhin in dieser Richtung auf den Laufenden halten...
Quelle: 4Players