THQhat heute Rahmen des "PlayStation Meeting 2005" in Japan in einem Treffen mit IGN einige heiße nerste Infos rund um die PSP-Variante von "WWE Smackdown! vs. RAW 2006" preisgegeben und obendrein auch noch erste Screns veröffentlicht. Im Gespräch befand man sich seitens IGN mit dem Produce Manager des Titels Cory Ledesma.
- Der Anreiz, ein Wrestling-Spiel für die PSP zu entwickeln, sei bei Yukes schon lange da gewesen. Man habe schon immer ein Spiel mit dem spaßigen und süchtigmachenden Gameplay der bekannten "SmackDown!"-Reihe portieren wollen, nur bisher noch nie können. Außerdem sei die WWE-Lizenz im Handheld-Sektor nur spärlich vertreten; dies wollte man doch allmählich mal ändern.
- Als nächstes äußerte sich Ledesma zu den Unterschieden in der Entwicklung eines PS2- und PSP-Spiels: PSP-Spiele zu designen sei demnach recht einfach; zumal, wenn man es bereits lange gewohnt sei, für die PS2 Spiele zu entwickeln. Es gäbe jedoch ein paar Limitierungen, die man beachten müsse, besonders müsse man natürlich in Anbetracht der Akkulaufzeit schon einige kleinere Einschränkungen in Kauf nehmen.
- Das "control scheme" müsse außerdem überarbeitet werden, da man bei der PSP bekanntlich keine zweite Schultertaste zur Verfügung hat. Da gerade bei den "SmackDown!"-Spielen eigentlich alle Tasten auf dem Dual-Shock-Controller genutzt würden, müsse man sich nun etwas einfallen lassen, um den Verlust der zweiten Schultertasten zu kompensieren. Angedacht habe man daher schon, eine Lösung auf den Weg zu bringen, bei der der Spieler dann zwei Knöpfe gleichzeitig drücken muss (beispielsweise Viereck und L1 bzw. R1), um die R2- oder L2-Features zu nutzen. Die übrige Buttonbelegung soll allerdings nahezu unverändert bleiben, sodass ein PS2-Spieler sich schnell auf der PSP zuhause fühlt und umgekehrt.
- Insgesamt wird die PSP-Version ziemlich ähnlich zur PS2-Version werden. Es werde zwar ein paar PS2-exklusive Features geben, die sich allerdings durch exklusive Sachen der Handheld-Portierung wieder ausgleichen würden. Jedes Spiel werde also seine gewissen Extra-Features haben, zu denen sich Ledesma jedoch en detail noch nicht äußern wollte.
- Die Match-Typen werden ziemlich die selben sein; in jeder Version wird es demnach knapp 60-80(!) verschiedene Matcharten geben. Auch die Roster werden die selben sein und die PSP-Version wird mindestens den selben Umfang an Wrestlern bieten können wie die PS2-Version, vielleicht sogar einen leicht größeren. Darüber, welche Akteure nur auf dem Handheld auftrumpfen werden, ließ Ledesma IGN.com wiederum im Unklaren.
- Die interaktiven Backstage-Areas werden auch in der PSP-Version wieder mit von der Partie sein. Nur die Anzahl der Polygone und Partikel-Effekte müsse dafür leicht zurückgeschraubt werden. Auch der Karriere-Modus wird in den beiden Versionen nahezu identisch sein. Man überlege derzeit außerdem noch, für die PSP-Variante eigene Storylines zu schreiben.
- Die Create-A-Superstar- und Create-A-Championship-Modi werden auch auf der PSP so verfügbar sein, wie man sie von der PS2-Variante kennt. Es soll sogar möglich sein, dass man zwischen beiden Versionen Wrestler hin- und hertauschen kann. Ebenso müsste dieses mit den selbstkreierten Pay-Per-Views möglich sein. Manche Features der PS2-Version können zudem nur auf der PSP freigespielt werden. Verbindet man dann beide Versionen miteinander, werden neue Inhalte auf der Konsole freigeschaltet. Diese besonderen Inhalte werden einzig auf diesem Weg freispielbar sein.
- PSP-Multiplayer wird Yukes - wie auch bei anderen Spielen - mit peer-to-peer Ad-Hoc realisieren, sodass 4-Spieler-Matches, die auf der Konsole zu viert spielbar sind, auch per Handheld mit vier Personen möglich sein werden.
- Zum Releasetermin äußerte sich Ledesma zurückhaltend. Man habe zwar den Plan, das Spiel noch in diesem Herbst herauszubringen. Ob man es allerdings schaffe, das PSP-Spiel zeitgleich zur PlayStation2-Variante herauszubringen, werde sich in den nächsten Wochen zeigen. Man tue allerdings sein bestes, um den Spielern dieses mobile Erlebnis möglichst schnell zu liefern
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Quelle: IGN