Mittlerweile dürfte fast jeder mitbekommen haben, dass Hacker 77 Millionen private Daten der Nutzer von Sonys Playstation Network gestohlen haben und diese Nachricht ist nun auch an die Politiker gedrungen. So hat der US Kongress einen Brief direkt am Kaz Hirai geschrieben, in dem Sony bis zum 6. Mai Zeit hat unter anderem folgende Fragen zu beantworten:
Wie man sieht, sind dies alle Fragen, die Sony bislang nur unzureichend beantwortet hat und nun muss Sony vor dem Kongress aussagen. Dies hat man jedoch abgelehnt, weil man sich momentan zu sehr in den Untersuchungen des Falls befinden würde. Jedoch will man fristgerecht alle Fragen beantworten.
Währenddessen plant man in Australien die Einführung eines Gesetzes, die Unternehmen dazu verpflichtet alle wichtigen Informationen bezüglich solcher Sicherheitslöcher zu veröffentlichen. Denn laut der australischen Zeitung WA Today haben die Hacker 1.560.791 Accountdaten gestohlen und damit auch 280.000 Kreditkartendaten. Brendan O\'Connor, Minister for Home Affairs, Minister for Privacy and Freedom of Information, sei sehr besorgt über die gestohlenen Daten und sagt aber auch gleichzeitig, dass er in letzter Zeit vermehrt von gestohlenen Daten bei großen Unternehmen gehört habe. Laut ihm müssen diese Unternehmen dafür sorgen, dass die gesammelten privaten Daten absolut sicher vor solchen Angriffen seien. Nebenbei befragt man Sony auch, wie bereits die USA, um weitere konkrete Informationen zu erhalten.
Wann das geplante Gesetz in Kraft treten soll, ist aber noch unklar.