Die BBC Sendung „Watchdog“ strahlte gestern einen Report über defekte Playstation 3 Systeme aus. Leider verzichtete BBC dabei auf Fakten und stürzte sich lieber auf lose Behauptungen. So behauptet BBC, dass Sony massivste Probleme mit dem YLOD hätte und sich weigere (!!) diese Fehler zu reparieren. BBC hat weiterhin einen technischen Report über den YLOD Fehler an Sony gegeben. Dieser basiert auf der Untersuchung von drei defekten Systemen - an einem davon hatte der Ex-Besitzer bereits selbst rumgedoktert.
Sony hatte vor der Ausstrahlung Wind von der Angelegenheit bekommen und BBC einen sehr langen Brief gesendet, welcher eine Richtigstellung der falschen Behauptungen enthält. In diesem Brief weist Sony die BBC darauf hin, dass sie aus öffentlichen Geldern bezahlt werden und daher verpflichtet sind fair und ehrlich zu berichten. Eine Tatsache, die auch die deutschen Öffentlich-rechtlichen gerne mal vergessen. In diesem Zusammenhang hat Sony UK auch seine Datenbank nach allen gemeldeten Fehlern von defekten PS3 Systemen mit „Gelber Lampe“ untersucht. Dabei kam heraus, dass weniger als 0,5 % aller in den UK verkauften PS3 Systeme einen YLOD hatten. Von einem Serienfehler wie bei Microsofts XBOX 360 kann man hier also nicht sprechen.
Sony warnte die BBC, sollte sie die Sendung mit diesen falschen Behauptungen ausstrahlen, würde Sony weitere Schritte unternehmen, um den Ruf ihrer Firma und der Marke Playstation zu schützen. Die BBC strahlte die Sendung dennoch aus - nun darf man mit rechtlichen Schritten von Sonys Seite rechnen. Pikantes Detail am Rande - der Host der Sendung Iain Lee arbeitet auf Freelancer Basis für Microsoft. Wer den kompletten Brief von Sony an BBC lesen möchte folgt am Besten unseren Links.