Bevor Ryan Payton seinen Job bei Kojima Productions an den Nagel gehangen hat, führte er ein ausführliches Interview mit den Kollegen von EGM. Hier sind die interessantesten Aussagen zusammengefasst:
- Die Geschichten von MGS2 und MGS3 waren eigentlich abgeschlossen und sollten nicht mehr fortgesetzt werden. Laut Payton war es ein Wunder, dass man all die offenen Fragen der Vorgänger mit Teil 4 nun endlich beantworten konnte.
- Ryan Payton hat Hassbriefe bekommen, da er dafür verantwortlich war, dass die Stimme von Ocelot nicht von Cam Clarke gesprochen wurde, sondern von Pat Zimmerman. Ein Brief bestand unter anderem aus einem 2000 Wörter großen Text, wo über seine Hinrichtung geschrieben wurde.
- Man wollte während der Produktion unbedingt verhindern, dass jeder denkt der mittlere Osten sei nur ein riesiges Kampfgebiet. Außerdem sollte kein Spieler auf die Idee kommen, dass dort jeder Mensch ein Terrorist ist.
- Bis knapp vor Produktionsende hat man den Preisen des Drebin-Shops geschraubt, da man Angst davor hatte, dass das Spiel zu einfach wird.
- Auf die Frage, was aus den dynamisch, zerstörbaren Umgebungen des ersten Trailers geworden ist, antwortet Payton, dass man damals selber noch nicht wusste, wie das Spiel am Ende aussehen würde.