Gamescom 2010 - Impressionen zu Spec Ops: The Line

24. August 2010

Gamescom 2010 - Impressionen zu Spec Ops: The Line

Die Präsentation von Spec Ops – The Line war identisch mit der auf der E3. Wer die also schon kennt, wird in diesem Artikel kaum Neues erfahren. Alle anderen erwartet ein Trip ins zerrüttete und vor allem verschüttete Dubai.

Dubai – eine Stadt voller Kontraste

Sand, Sand, überall Sand – soweit nicht ungewöhnlich in der Wüste, allerdings verheeren ungewöhnlich viele und starke Sandstürme Dubai und bieten Plünderern die Gelegenheit, reichlich Beute zu machen. Das sollte den Protagonisten Martin Walker nicht weiter stören, denn eigentlich soll er hier ein paar verschollene Squads aufspüren und klären, was passiert ist. Doch so einfach wie es scheint, ist es natürlich nicht. Woher haben die Plünderer ihre High Tech Ausrüstung? Wo sind die verschwundenen Leute und was haben sie mit den Plünderern zu tun? Woher kommen diese Sandstürme? All diese Fragen gilt es zu klären, doch zuerst befindet sich Walker in einem Luxushotel in Dubai und alles ist in Ordnung. Die Kulisse ist aufwendig und äußerst luxuriös entworfen, so dass ich schnell vergesse, in einer Kriegszone zu sein. Genau deswegen haben die Entwickler von Yager Games sich auch Dubai ausgesucht. Zudem soll der Fokus des Spiels auf der Geschichte liegen, um nicht im Shooter-Mittelmaß zu versumpfen. Dazu muss der Spieler Entscheidungen treffen. In der Präsentation stieß Walker auf eine Geiselnahme. Bleibt er in Deckung oder gibt er seinem Team den Angriffsbefehl? Alle Entscheidungen sollen Einfluss auf den Spielverlauf haben und die Story verändern.

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Der Sand als Verbündeter

Der Sand kann als Waffe eingesetzt werden, um Feinde unter sich zu begraben, vor allem gesicherte Stellungen lassen sich so mühelos einnehmen. Doch der Gegner kann das auch mit euch machen, als ist Vorsicht geboten, wo man in Deckung geht. Zusätzlich wird es auch Abschnitte geben, die während eines Sandsturms spielen. Hier ist die Sicht eingeschränkt, verräterische Schussgeräusche werden übertönt, allerdings klemmen Waffen auch häufiger. Den Kameraden können Befehle erteilt werden, allerdings ist das nur selten nötig, denn sie agieren recht klug, stehen nicht im Weg herum und sind eine willkommene Verstärkung. Und wenn man schon im Team unterwegs ist, darf auch ein Coop-Modus nicht fehlen. So wie es aussieht, wird es spezielle Coop-Missionen geben, die Kampagne ist tabu. Deathmatch und andere Modi sind ebenfalls mit von der Partie.

3rd Person Shooter gibt es wie Sand am Meer, aber Spec Ops setzt sich aufgrund des Sands als taktisches Element und dem ungewöhnlichen Mix aus Kriegsgebiet und dekadentem Luxus vom Rest ab. Grafisch sieht es jetzt schon gut aus, obwohl sich der gezeigte Code erst in der Alpha-Version befindet. Wenn die Tragweite der Entscheidungen gut umgesetzt wird, ist der Trip nach Dubai bereits gebucht.

[ Special verfasst von Sanguinis ] [ © 2010 www.onpsx.net ]

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